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Ein Rechner ist vor allem ein Werkzeug. Er soll funktionieren, schnell sein und nichts tun, was ich nicht will oder von dem ich nichts weiß. Das bedeutet:

- all unnötigen Ballast entfernen
- alle unerwünschten Automatismen deaktivieren
- in regelmäßigen Abständen einen manuellen Check durchführen

Automatismen können lästig sein, da sie plötzlich und unkontrolliert aktiv werden. Beispiele sind das automatische Archivieren von Mails (wo sind meine Mails hin verschwunden?), das automatische Bereinigen (wieso ist die Maschine so lahm?), das Überwachen auf Mediendateien (jedesmal, wenn ich den USB-Stick verwende ...) und die permanente, teilweise schon penetrante Überprüfung auf Online Updates. Es gibt Ausnahmen wie Antiviren- und Sicherheitsupdates, aber auch darüber soll der User die Kontrolle haben. Ein Player muß nicht täglich nach Hause telefonieren um nachzuschauen, ob es vielleicht eine neue Version gibt und sich dann gleich vollautomatisch installieren.

Bei den meisten Programmen gibt es eine entsprechende Einstellung, es kann ein Eintrag im Autostart oder der Registry sein, andere können nur über die Firewall gesperrt werden. Der Rest wird erst gar nicht installiert. Das Argument von etwaigen Sicherheitslücken greift zu kurz, weil ein Rechner hinter einer Firewall liegen und gegen Destruktivsoftware geschützt sein sollte.

Auch wird auf einem produktivem System niemals testweise Software installiert, wie Tools oder Toolbars, Trials usw. Das macht man auf einer eigenen Testmaschine oder in einer virtuellen Umgebung.